Aktuelles auf einen Blick

Hier macht die Raupe unsere erste Fläche klar

Hartwig (r.) vom Kernteam "Otto pflanzt" erklärt dem Raupenfahrer den Einsatz

von Hendrik Broxtermann
30. Oktober 2020

Sie dröhnte und rappelte, schnaufte und quietschte – aber sie ließ sich nicht stoppen. Um kurz nach halb acht begann die Caterpillar D5M am Donnerstag ihr Werk auf der nördlichen Fläche an der Oebisfelder Straße. Einsatz für „Otto pflanzt“!

Der Auftrag: Das Gelände modellieren. Die obere Schicht des Bodens musste abgetragen werden – in einer Höhe von 20 Zentimetern. Und das auf einer Fläche von rund 4000 Quadratmetern. Wer gut im Kopfrechnen ist, sieht: Da kommt was zusammen – nämlich so um die 800 Kubikmeter Erde – nass, klebrig, voller Wurzeln.

Unermüdlich schob das 16 Tonnen schwere Kettenfahrzeug Scholle um Scholle über das Feld, türmte sie zu Erdwällen auf. Stunde um Stunde quietschte sie lauter – aber hielt durch. Und auch der Fahrer, den Firma Schottstädt & Partner auf die Raupe gesetzt hatte, hielt durch: den ganzen Donnerstag und auch am Freitag bis in den Nachmittag, als er eigentlich schon Feierabend gehabt hätte. Nebenbei: Es soll keiner denken, dass die Raupe von Spendengeldern bezahlt würde – die kompletten Arbeitseinsatz hat die Firma uns gespendet.

Aber warum dieser Einsatz? Neben den hochstämmigen Apfel- und Birnenbäumen, die hier gepflanzt werden sollen, entsteht hier eine Bienenweide. Das bedeutet: eine Wiese mit vielen kleinen bunten Blühpflanzen. Für Letztere war der Boden zu „fett“ – zu viele Nährstoffe, die nur der Konkurrenz geholfen hätten. Blumenwiese braucht mageren Boden. Die Raupe trug die „Fettschicht“ ab und modellierte daraus Wälle.

„Das sieht alles prima aus!“ freute sich unser Pflanzen-Fachmann Uwe vom Pflanzenhof Beyme in Pechau, der auch die Auswahl der Bäume traf, die Pflanzung betreut und für uns ehrenamtlich tätig ist. (Dafür auch an dieser Stelle ein ganz, ganz dickes Dankeschön!) „Die Wälle werden wir mit Sträuchern bepflanzen. Das schützt nicht nur die Bäume, sondern auch die Bienenweide – Insekten haben es nicht gern windig.“

Als Nächstes wird ein Mini-Bagger die Löcher für die Pflanzung der Obstbäume buddeln. Denn der Boden, der nun freigelegt wurde, ist lehmig und so fest, dass wir das mit dem Spaten nicht schaffen würden.

Ergebnis nach den ersten vier Stunden: Ein großer Teil der Nordfläche ist bereits abgeschoben

Die Grenzen einer Planierraupe

von Hendrik Broxtermann
28. Oktober 2020

Manchmal gibt es Probleme, auf die kommt man als Normalmensch im Leben nicht …
Bäume pflanzen ist einfach: Loch in die Erde, Baum rein, Erde andrücken – fertig? Nee, unsere beiden Pflanz-Flächen an der Oebisfelder Straße müssen schon vorbereitet werden.

Die nördliche Fläche: Hier entsteht eine Streuobstwiese über einer Bienenweide. Doch der Boden hat sehr viele Nährstoffe. Gut für Bäume, schlecht für die Bienenweide. Denn die kleinen Blühpflanzen werden auf nährstoffreicher Erde schnell von Gras und Brennesseln überwuchert, abgeschattet und sterben dann. Deshalb sollen die fetten oberen 20 Zentimeter des Bodens „abgeschoben“ werden. Am Donnerstag, 29. Oktober, wird deshalb eine Raupe die obere Bodenschicht an die Ränder der Fläche schieben und einen Wall auftürmen, der mit Bäumen bepflanzt wird.Dickes Dankeschön bei dieser Gelegenheit an die Rothenseer Firma Schottstädt und Partner, die uns dabei mit dem nötigen schweren Gerät unterstützt – und deren Fahrer für „Otto pflanzt“ keine Überstunden scheut.

Auf der südlichen Fläche, wo kleine standortheimische Bäume gepflanzt werden, sollte ein „Weg“ in die Fläche geschoben werden, auf der die Bienenweide gesät wird. Es könnte also die Raupe doch einfach die paar Quadratmeter auf der südlichen Fläche gleich mit bearbeiten. Dachten wir.
Falsch gedacht.
Denn: Die Raupe kommt nicht über die Oebisfelder Straße!

Die Raupe ist ein Kettenfahrzeug. Ihre Ketten zerstören Asphalt und Bordsteine. Deshalb darf sie auf Straßen nicht fahren. Zur Fläche wird sie per Tieflader gebracht. Der kostet viel Geld. Um auf die zweite Fläche zu kommen, müsste die Raupe ein zweites Mal per Tieflader transportiert werden. Zu teuer. Schottstädt hat zwar auch eine Raupe mit Gummi-Ketten, die dürfte die Straße queren. Nur: Die ist zu klein, für die nördliche Fläche würde sie ewig brauchen. Scheidet also auch aus.

Letzte Idee: Die Südfläche übernimmt ein mobiler Bagger. Der fährt vom Firmenhof zur Fläche und schiebt den Weg ab. Der Bagger kam, sah und – blieb fast stecken. Trotz seiner extra breiten Räder; er wiegt ja auch satte 18 Tonnen. Und es hatte viel geregnet, die Erde war weich wie Quark.

Mission impossible. Und was nun?
Der Weg wird vorerst nicht abgeschoben, aber der Bereich von Bäumen freigehalten. Vielleicht ergibt sich später eine Möglichkeit, bei festerem Boden, oder wir verteilen Sand auf der Fläche, um der Bienenweide den Boden ein wenig „abzumagern“.

Es bleibt spannend!

Es geht voran!

von Felix Bosdorf
09. Oktober 2020

 „Einheitsrupfen“ am 03. Oktober 2020

Wie in den letzten Beiträgen berichtet, werden wir die ersten beiden Pflanz-Flächen rechts und links der Oebisfelder Straße, Stadtteil Rothensee, im November bepflanzen. Wir haben dazu jetzt den Gestattungsvertrag mit der Landeshauptstadt Magdeburg abgeschlossen. Damit kann es jetzt auch offiziell losgehen!

Mit über 20 Mitglieder von „Otto pflanzt“ – am Tag der deutschen Einheit aktiv!

 Unserer „Einheitsrupfen war ein voller Erfolg! Wir haben als Vorbereitungsmaßnahme für die Pflanzung in der Obisfelder Str. die kleinere Fläche von Strünken / Wurzeln der Alt-Pflanzen, welche untergepflügt wurden, befreit und diese zu einer Totholz-Hecke aufgestapelt. Damit haben wir nun einen Lebensraum für Kleintiere geschaffen. Die Hecke türmte sich zum Ende unserer Aktion auf einer Länge von über 10 Metern und einer Höhe von über einem Meter. 

Wir kommen zur ersten großen  Pflanzung!

Damit sind wir – nach vielen Stunden der Vorbereitung – jetzt für die Pflanzung bereit!

Am 07. November oder am 14. November 2020 – je nach Wetterlage – werden wir ab 10:00 Uhr die beiden Flächen links und rechts der Oebisfelder Str. bepflanzen.
Auf der größeren Fläche wird eine Streuobstwiese mit 59 Obstbäumen – vorwiegend Apfelbäumen entstehen.
Auf der kleineren Fläche werden wir über 800 
andere junge, standortheimische Bäume pflanzen. 

Dazu brauchen wir deine Hilfe! Komm vorbei und hilf bei der Pflanzung, damit wir Magdeburg gemeinsam wieder grüner machen mit!

Mitbringen:

– Arbeitshandschuhe
– Arbeitsschuhe
etwas zu essen, Getränke werden wir organisieren 
– hilfreich wären auch Schubkarren und Spaten

Einheitsrupfen am 03.10

von Steffen Tilsch
24. September 2020

Hallo liebe Baumfreund*innen,

beim Begehen unserer ersten Fläche an der Oebisfelder Straße haben wir festgestellt, dass die Strünke/Wurzeln der Alt-Pflanzen untergepflügt wurden. Diese werden – sobald es wieder feuchter wird – austreiben und die Neupflanzungen (und vor allem die Bienenweide) in Bedrängnis bringen.

Wir rufen aus diesem Grund zum „Einheitsrumpfen“ auf.

Treffpunkt:

Mitbringen:

  • Arbeitshandschuhe
  • Arbeitsschuhe
  • etwas zu essen und zu trinken
  • hilfreich wären auch Schubkarren und Spaten

Wir freuen uns auf euch!

Unsere ersten Flächen + Spendenaktion läuft super

von Steffen Tilsch
21. August 2020

Hallo liebe Baumfreunde*innen,

Vielen lieben Dank für eure Spenden! Am Mittwoch haben wir die magische 5000 € Marke bei Startnext überschritten und können damit in die nächste Phase übergehen.

Wie schon angedeutet und bei der Volksstimme beschrieben, werden unsere ersten beiden Flächen in Rothensee bepflanzt. Diese befinden sich an der Ecke Oebisfelder Straße gleich neben dem Neustädter See. Auf beiden Flächen wurde mehrfach der Asiatische Laubholzbockkäfer ALB gefunden, was den Bereich nun zum Quarantänegebiet macht und wodurch ein Großteil der Bäume gefällt werden musste.

Oebisfelder Straße in Magdeburg Rothensee Vielen Dank an openeyesmedia für das tolle Foto!

In Absprache mit dem Eigenbetrieb Stadtgarten und Friedhöfe Magdeburg SFM und dem Umweltamt ist das folgende Konzept entstanden. Alle ausgesuchten Baumarten gehören nicht zu den Wirtsbäumen des ALB und können so bedenkenlos auch in diesem sensiblen Gebiet gepflanzt werden.

Die Größere der beiden wird im Innenbereich zur Streuobstwiese. Zirka 50 Obstbäume werden über die nächsten Jahre diese alte und extrem artenreiche Kulturlandschaft wieder zum Leben erwecken. Zwischen und unter den Bäumen wird unser Partner Bienenweide e.V. eine wunderschöne und wertvolle Blühwiese entstehen lassen. Somit entsteht ein sehr wertvoller Lebensraum für viele Insekten und Tiere.

In den Randbereichen werden wir Sträucher und Gehölze pflanzen – hier können sich kleine Nager verstecken und Insekten Unterschlupf finden.

Da eine Streuobstwiese einer gewissen Pflege bedarf (beschneiden, jährliches Mähen der Blühwiese) müssen an dieser Stelle Hochstämme gewählt werden – welche entgegen unserem ursprünglichen Konzept deutlich mehr kosten (30-45€) – da die Abstände zwischen den Bäumen aber viel größer sind fällt das nicht so ins Gewicht.

Auf der kleineren Fläche werden wir – wie ursprünglich geplant – viele kleine Setzlinge (2-3 Jährig) verschiedener Arten pflanzen. Diese sind günstiger – allerdings muss über die Jahre bei dieser Art der Pflanzung mit bis zu 30 Prozent Ausfall gerechnet werden. Später kann es dazu kommen, dass für eine bessere Nährstoffversorgung einzelne Bäume entfernt werden müssen, dies wird fachlich als „Durchforsten“ bezeichnet und liegt in der Natur der Pflanzart.

Damit – vor allem in den ersten Jahren – die neue Pflanzung nicht durch Wild beschädigt wird, werden beide Flachen mit einem Wildschutzzaun versehen – dieser wird freundlicherweise durch den SFM finanziert und aufgestellt (DANKE!).

Damit auch die Anwohner*innen in Rothensee die Streuobstwiese nutzen können wird es einen öffentlichen Zugang geben – wer weiß – vielleicht gibt es in ein paar Jahren Rotheseeer Apfelkuchen oder Apfelsaft?

In den nächsten Wochen wird die Fläche durch den SFM vorbereitet (Stubben werden gefräst, Mutterboden umverteilt), damit die Grundlage für die Pflanzungen im November gegeben ist.

Jetzt zum wichtigsten Punkt – der Pflege: Die Pflege wird für die nächsten Jahre Otto pflanzt! übernehmen. Später übernimmt die Obhut über die Pflanzungen wieder die Stadt. Die Kosten für den fachgerechten Baumschnitt, Gießen und Nachpflanzungen sind einkalkuliert und Teil des Konzepts. Dennoch bitten wir hier um die Mithilfe von Magdeburger Firmen und Vereinen.

Es wird also alles daran gesetzt, dass die Bäume und Sträucher nicht verdorren und sich ein nachhaltiges Ökosystem entwickelt von dem viele Generationen zehren können.

Wir hoffen auf viele weitere Flächen in und um Magdeburg. Bitte spendet weiter so fleißig und werbt für ein grünes Magdeburg.

Euer Otto pflanzt – Team

Die letzen Monate: Es geht los!

von Steffen Tilsch
24. Juli 2020

Hallo Leute, 
in den letzten Monaten war es etwas ruhiger um Otto pflanzt! geworden – das lag zum Einen an Corona, zum Anderen an einigen wichtigen Umwälzungen im Projekt.
Aber der Reihe nach:

Im April erreichte uns die Aufforderung des Landesverbandes des BUND e.V, dass wir sämtliche Logos und auch das Spendenkonto von der Website entfernen sollen. 
Unsere Verwunderung war gewaltig, zumal die ersten Spenden gerade eingetroffen waren. Nach einem Treffen mit dem Kreisverband (und leider keinerlei Rückmeldung vom Landesverband) mussten wir uns also auf die Suche nach einem neuen Spendenkonto machen. 
Es gab die Idee, einen eigenen Verein zu gründen, welche aber aufgrund Corona, der Laufzeit und Komplexität einer solchen Gründung abgewählt wurde.

Glücklicherweise suchte der Verein Klimabonus e.V. in diesem Zeitraum gerade nach einen Projekt im Raum Magdeburg, über welches CO2 gebunden werden kann. Nach einige Gesprächen haben wir uns auf eine Partnerschaft geeinigt, die für beide Seiten eine win-win-Situation darstellt. Klimabonus e.V. hat einen lokalen Partner, der sich um das Pflanzen von Bäumen und damit das Binden von CO2 kümmert, und Otto pflanzt! kann die vorhandene Vereinsstruktur (Spendenkonto, Spendenquittungen,..) von Klimabonus e.V. nutzen. So bleibt Otto pflanzt! eine Bürgerinitiative ohne den Overhead einer Vereinsstruktur. Die bisher auf das Konto des BUND eingegangenen Spenden werden nach Zustimmung durch die Spender an das Klimabonus e.V. Konto überwiesen.
Mit der Kreisgruppe des BUND e.V. werden wir trotzdem weiterhin freundschaftlich zusammenarbeiten – viele Mitglieder von Otto pflanzt! sind ja auch im BUND organisiert.

Mitte Juli hatten wir dann unser Treffen mit dem Eigenbetrieb Stadtgarten und Friedhöfe Magdeburg bezüglich zweier Flächen an der Oebisfelder Brücke. Geplant ist, dort eine Streuobstwiese zu bepflanzen. Da unter den Obstbäumen viel Platz für eine Blühwiese ist, arbeiten wir mit Bienenweide e.V. zusammen, um dort einen vielfältigen Lebensraum zu schaffen – damit wird sich ein weiterer Blogartikel noch genauer befassen.

Um die Pflanzung zu finanzieren, ist unsere Spendenkampange auf Startnext online gegangen. Dort könnt ihr auch unser Video ansehen, welches während der Corona Zeit unter freundlicher Mithilfe von Matthias Piekacz entstanden ist.
Parallel arbeiten wir mit Hochdruck an unserer neuen Webseite, um das Projekt noch besser zu präsentieren.

Alles in allem steht Otto pflanzt! mit einem größerem Team nun wieder fest im Ring und freut sich auf die kommenden Pflanzungen im Oktober/November.

PS: Spenden nicht vergessen – via Startnext oder größere Spenden auch gerne direkt auf unser Konto.

Treffen mit dem Landesforst

von Steffen Tilsch
24. Januar 2020

Am 14.01 haben wir uns mit dem Leiter des Landesforstes Sachsen Anhalt Nord – Herr Kriebel – in Mahlpfuhl bei Tangerhütte getroffen.

Unsere Ideen wurden begeistert aufgenommen. Es wurde über mögliche Flächen rund um Magdeburg gesprochen.
Auch die sich langsam durch den Pilz Hymenoscyphus pseudoalbidus ausdünnenden Eschenbestände im Naturschutzgebiet Kreutzhorst (gehört zu MD) wurden als mögliche Maßnahme vorgeschlagen.

Herr Kriebel diskutiert die Vorschläge mit der Geschäftsleitung.

Spenden Zwischenstand und weiterer Plan

von Steffen Tilsch
21. Januar 2020

Spenden

Bis jetzt (21.02.2020) haben uns 10 Spendern*innen zusammen 534€ Spenden zukommen lassen. Ein RIESEN Dankeschön an jeden Einzelnen!

Weiterer Plan

Wir bearbeiten viele Themen parallel um Otto pflanzt! schnell zum Erfolg zu führen und im November möglichst viele Bäume pflanzen zu können.

So sind wir gerade mit der Ottostadt und den Forstämtern auf der Suche nach passenden Flächen.

Parallel arbeiten die Damen von pastellstudio.de an der Fertigstellung des neuen Webseitendesigns – und das auch noch kostenlos! Vielen Dank!

Um das Spenden bequemer zu machen binden wir außerdemstartnext.com als Croudfundingplattform ein.

Sobald die beiden letztgenannten Punkte fertig sind werden wir stärker in die Öffentlichkeit treten (Plakate, Kooperationen mit Firmen, Zeitungsartikel).

Für all diese Aufgaben benötigen wir dringend deine Unterstützung! Du hast Lust dazu? Dann melde dich bei uns!

Zweites Treffen mit Vertretern der Stadt

von Steffen Tilsch
21. Januar 2020

 

Am 18.02 haben wir uns wieder mit Vertretern der Stadt getroffen. Wir haben über die Flächenvorschläge vom letzten Treffen und Weitere in und um Magdeburg geredet.

Eventuell gibt es die Möglichkeit eine Fläche mit ca. 8000qm in Rothensee zu bepflanzen. Frau Andruscheck (Eigenbetrieb Stadtgarten und Friedhöfe Magdeburg Betriebsleiterin) befindet sich diesbezüglich der der Prüfung.

Drei weitere kommunale Flächen könnten sich ebenfalls eigenen und werden durch uns weiter geprüft. Dazu zählen Flächen der deutschen Bahn und weitere am Salbker See sowie an der Elbe auf Höhe des Wasserzugangs zum Wissenschaftshafen.

Otto pflanzt! beim Neujahrsempfang der Grünen

von Steffen Tilsch
14. Januar 2020

Am Montag haben wir (Dana, Felix & Steffen) uns in den Neujahrsempfang der Grünen geschmuggelt. Wir haben viel Networking betrieben und unser Projekt gekannt gemacht. Da auch andere Parteien eingeladen waren, haben wir die Chance an Zopf gegriffen um auch mit Vertretern der CDU und SPD gesprochen.

Uns wurde breitflächig Zusammenarbeit, gerade hinsichtlich evtl. benötigten Anträgen im Stadtrat, zugesagt.

Erstes Treffen mit Vertretern der Stadtverwaltung

von Steffen Tilsch
01. Januar 2020

Am 19.12 fand ein Gespräch mit Herr Dr. Scheidemann (Beigeordneter Dezernat VI Dezernat für Stadtentwicklung, Bau und Verkehr), Frau Andruscheck (Eigenbetrieb Stadtgarten und Friedhöfe Magdeburg Betriebsleiterin) und einer Vertreterin des Stadtplanungsamtes statt.
Geplant war unser Anliegen grundsätzlich darzustellen und über geeignete Flächen zu reden.

Das Gespräch lief sehr nett und in lockerer Atmosphäre ab. Insgesamt konnte man uns auf die Schnelle aber keine passenden Flächen zuweisen (was auch zu erwarten war). Die Stadt kommt wohl schon mit Ausgleichsflächen für (Industrie-)Versiegelungen nicht hinterher. Es gibt eine Reihe von Ideen welche durch die beiden Damen und ihre Ämter weiter geprüft werden sollen (ehemaliges 50Hz Gelände, Gelände zwischen Karl-Miller-Bad und Müllkippe, Flächen zwischen Flughafen und Elbe, und weitere). Flächen entlang der Elbe und im Stadtpark sind entweder wegen Hochwasserschutz oder Denkmalschutz schwierig. Weitere Angriffspunkte wären Naturschutzflächen und entlang der Autobahnen. Wir haben ein weiteres Treffen Anfang Februar vereinbart (Termin steht noch nicht fest).