Zu Gast bei der Verleihung des
deutschen Umweltpreises

Der Deutsche Umweltpreis wird seit 1993 von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, (DBU) verliehen. Mit dem Preis werden Menschen, deren Leistungen und Einsatz entscheidend und vorbildhaft zum Schutz und zum Erhalt der Umwelt, Klima, Artenschutz und Ressourcen beitragen – gegenwärtig und in Zukunft ausgezeichnet, so heißt es von der DBU. Mit insgesamt 500.000 Euro zählt er zu den renommiertesten und höchstdotierten Umwelt-Auszeichnungen Europas. Dies zeigte sich auch unter den geladenen Gästen: Neben dem Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier waren auch die Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz, Steffi Lemke, der Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff, sowie ein Nobelpreisträger und einige EU- und Landtagsabgeordnete zu Gast.

 In diesem Jahr fand die festliche Preisverleihung am Sonntag, 30. Oktober, im Magdeburger Maritim Hotel statt. Wir sind der Einladung sehr gerne gefolgt.

Umweltschutz ist Demokratie. Wir sollten die 20er Jahre des 21. Jahrhunderts zu den Green Twenties machen.

Prof. Kai Niebert, DBU-Kuratoriumsvorsitzender
Mit Hartwig, Julia und Felix waren wir stark vertreten beim diesjährigen deutschen Umweltpreis.

Nach der Festrede des Bundespräsidenten wurden die Preisträger vorgestellt:

Die innovative Erfindung von Dipl.-Ing. Friedrich Mewis in Zusammenarbeit mit Dipl.-Ing Dirk Lehmann führt dazu, dass Schiffe, die mit der Becker Mewis Duct (eine Düse vor dem Schiffs-Propeller) ausgestattet sind, signifikante Einsparungen bei Treibstoffverbrauch und Emissionen erzielen.

Dr.  Christof Schenck erhält für seine herausragenden Erfolge als Naturschutzmanager für die Bewahrung von Großschutzgebieten weltweit ebenfalls den Umweltpreis 2022. 

Die vermittelnde Rolle von Myriam Rapior (BUNDjugend) und Kathrin Muus (Bund der deutschen Landjugend) in der Zukunftskommission der Landwirtschaft, haben gezeigt: Nur wenn alte Strukturen aufgebrochen werden, wie hier im Fall von dem Konflikt des BUNDjugend und der Landjugend über die Grenzen von einzelnen Organisationen und Parteien hinweg, können wir die globalen Herausforderungen meistern.

Die fünf Preisträgerinnen und Preisträger geben uns Hoffnung, dass in Zukunft über Parteigrenzen und organisationsübergreifend an neuen Projekten für den Umwelt- und Klimaschutz gemeinsam an einem Strang gezogen wird.

Auch wir haben die Gelegenheit genutzt und sind mit diversen kommunalen und Landtagspolitikern nach der Preisverleihung ins Gespräch gekommen, um über mögliche zukünftige Projekte zu sprechen.

Damit Ihr einen kleinen Einblick von der  Veranstaltung bekommt, haben wir für Euch einen Audio-Mittschnitt der Rede des Bundespräsidenten aufgenommen. Viel Spaß beim reinhören!