Klappe die Dritte

Schritt für Schitt zur Streuobstwiese mit zahlreichen Projekten

Ralf erklärt, was geplant ist!

Es gibt Projekte, die sind nicht an einem Vormittag geschafft. So geht’s uns beispielsweise mit der Pflanzung auf der Streuobstwiese in Salbke am Fuß des Wasserturms.

Die Streuobstwiese, die seit Generationen im Besitz der Familie Fritzsche ist, hat in den letzten Jahren durch Hochwasser stark gelitten. Gemeinsam haben wir im letzten Jahr 55 Obstbäume und 125 Beerensträucher gepflanzt. Im April diesen Jahres dann die Hiobsbotschaft. Unbekannte haben 19 Obstbäume und 23 Beerensträucher geklaut. Nach der unfassbaren Tat haben wir noch im Frühjahr die Bäume mit roter Farbe markiert und bei einem Arbeitseinsatz für Ordnung gesorgt.
Jetzt haben wir die gestohlenen Bäume ersetzt. Mit zahlreichen Helferinnen und Helfern haben wir nicht nur die gestohlenen Bäume neu gepflanzt, sondern auch zahlreiche neue Sträucher in die Erde gebracht sowie weitere Pflegemaßnahmen durchgeführt.

Wir danken allen Helferinnen und Helfern für Ihren Einsatz und der Sunk für die Förderung der Bäume und Sträucher.

Auf der Fläche haben wir noch einiges vor! Zahlreiche Bildungsprojekte mit Grundschülern und engagierten Menschen aus dem Stadtteil sind zur Zeit in Planung.

Wir danken der Stiftung Umwelt, Natur- und Klimaschutz des Landes Sachsen-Anhalt (SUNK) für die Förderung des Projektes und die gute, unkomplizierte Zusammenarbeit.

Übrigens: Familie Fritzsche war über unsere Bemühungen so begeistert, dass sie uns zu einer traditionellen englischen Teezeremonie eingeladen haben. Dies hat uns allen sehr viel Spaß gemacht, aber schaut selbst. Wir danken für die Wertschätzung unserer ehrenamtlichen Arbeit und freuen uns auf zahlreiche gemeinsame weitere Projekte auf der Streuobstwiese in Salbke.

Vereinsmitglied Elke Otto pflanzt einen Beerenstrauch